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Bischofswahl Kurhessen-Waldeck

Beate Hofmann wird neue Bischöfin

Prof. Dr. Beate Hofmann

Prof. Dr. Beate Hofmann will sich dafür einsetzen, dass evangelische Kirche sich spirituell lebendig, vielfältig und einladend entwickelt

Beate Hofmann wird neue Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW). Die 55-jährige Professorin für Diakoniewissenschaft an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel wurde am Donnerstag in Hofgeismar von den Mitgliedern der EKKW-Synode mit 78 Stimmen im zweiten Wahlgang als Nachfolgerin von Bischof Martin Hein gewählt.

Ihre Mitbewerberin, die Herborner Pröpstin Annegret Puttkammer, hatte ihre Kandidatur zurückgezogen, nachdem sie im ersten Wahlgang 25 Stimmen erhalten hatte. Hofmann hatte hier 56 Stimmen erreicht und die erforderliche Zweidrittelmehrheit (58 Stimmen) der 86 Wahlberechtigten damit nur knapp verfehlt.

Die Einführung der neuen Bischöfin und die Verabschiedung von Bischof Martin Hein, der in den Ruhestand tritt, ist für den 29. September in Kassel vorgesehen.

Kirchenpräsident Volker Jung übermittelt Glückwünsche

Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Volker Jung, hat der künftigen Bischöfin der benachbarten Evangelischen Kirche von Kurhessen Waldeck, Beate Hofmann, herzliche Glück-und Segenswünsche übermittelt. Die neue Bischöfin bringe viel Erfahrung aus ihrer bisherigen kirchlichen und wissenschaftlichen Arbeit große Kompetenz mit.

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, sagte Jung. Nach Worten Jungs hat sich in den vergangenen 10 Jahren die Verbindung zwischen beiden Kirchen sehr vertieft. Mit dem Religionspädagogischen Institut in Marburg und dem Zentrum Oekumene in Frankfurt gebe es gemeinsame Einrichtungen in wichtigen Arbeitsfeldern.

Gesellschaftlichen Wandel gemeinsam gestalten

Jung verweis auch auf das gemeinsames Diakonisches Werk, die Diakonie Hessen. Für die Zukunft sieht Jung es als eine der größten Aufgaben an, die kirchlichen Herausforderungen durch den gesellschaftlichen Wandel „gemeinsam zu gestalten“. Die „Arbeit über Kirchengrenzen hinweg“ werde dabei weiter an Bedeutung gewinnen.

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